Initiative details
Wiener Neudorf ist eine kleine Gemeinde mit außergewöhnlich hoher Verkehrsbelastung. Auf rund sechs Quadratkilometern treffen Wohngebiete, Bildungseinrichtungen, Betriebsgebiete, Einkaufsverkehr, Durchzugsverkehr und starke Pendlerströme aufeinander. Rund 9.500 Einwohner, rund 13.000 Arbeitsplätze, etwa 600 Betriebe und bis zu 250.000 Fahrzeuge täglich zeigen den besonderen Handlungsdruck.
Die zentrale Herausforderung war, Verkehrssicherheit nicht nur an einzelnen Gefahrenstellen zu verbessern, sondern als zusammenhängendes System zu verstehen. Lücken im Netz für Fußgänger und Radfahrende, fehlende direkte Verbindungen, unsichere Querungen, zu schmale Gehbereiche, Parkdruck, Elterntaxis im Schulumfeld und die Dominanz des motorisierten Verkehrs erschwerten sichere Alltagswege.
Besonders betroffen waren jene Menschen, die im Straßenraum am meisten Schutz brauchen: Kinder, Jugendliche, ältere Menschen, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Fußgänger und Radfahrende. Für sie reicht es nicht, einzelne Stellen zu entschärfen. Sie brauchen ein verständliches, durchgängiges und einladendes Netz, in dem objektive Sicherheit und subjektives Sicherheitsgefühl zusammenwirken.
Ziel war daher, gemeinsam mit der Bevölkerung ein kommunales Verkehrssicherheitssystem zu entwickeln, das sichere Infrastruktur, Bewusstseinsbildung, Beteiligung, Raumplanung, Verkehrsberuhigung und regionale Anbindung verbindet.
Die zentrale Herausforderung war, Verkehrssicherheit nicht nur an einzelnen Gefahrenstellen zu verbessern, sondern als zusammenhängendes System zu verstehen. Lücken im Netz für Fußgänger und Radfahrende, fehlende direkte Verbindungen, unsichere Querungen, zu schmale Gehbereiche, Parkdruck, Elterntaxis im Schulumfeld und die Dominanz des motorisierten Verkehrs erschwerten sichere Alltagswege.
Besonders betroffen waren jene Menschen, die im Straßenraum am meisten Schutz brauchen: Kinder, Jugendliche, ältere Menschen, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Fußgänger und Radfahrende. Für sie reicht es nicht, einzelne Stellen zu entschärfen. Sie brauchen ein verständliches, durchgängiges und einladendes Netz, in dem objektive Sicherheit und subjektives Sicherheitsgefühl zusammenwirken.
Ziel war daher, gemeinsam mit der Bevölkerung ein kommunales Verkehrssicherheitssystem zu entwickeln, das sichere Infrastruktur, Bewusstseinsbildung, Beteiligung, Raumplanung, Verkehrsberuhigung und regionale Anbindung verbindet.
Initiative date
Who was/is your target audience?
Policy makers
Public authorities
Children 0-16
Cyclists
Pedestrians
Topic
Create awareness
Knowledge building and sharing
Organisation details
Marktgemeinde Wiener Neudorf
Local Public authority
Austria
Wiener Neudorf
Contact name
Fritz Hudribusch
Telephone number
02236/62501-131
F.Hudribusch@wiener-neudorf.gv.at
Website link
Project activities
If you work together with external partners, list the most important partners and briefly describe their role.
Die Initiative lebt von Zusammenarbeit.
Bevölkerung von Wiener Neudorf: Rückmeldungen aus dem Alltag, Teilnahme an Begehungen, Planungsausstellungen, Befragungen, Diskussionen und Beteiligungsformaten. Die Bevölkerung zeigt, wo Wege fehlen, Querungen unsicher sind oder das Sicherheitsgefühl verbessert werden muss.
Kinder, Volksschule, Horte und Kindergärten: Mitwirkung bei Schulwegworkshops, Erarbeitung von Problemstellen und Wunschwegen, Bewusstseinsbildung zu sicherem Verhalten im Straßenraum und praktische Übungen zu Radfahren, öffentlichem Verkehr, Fahrplanlesen und Wegen in weiterführende Schulen.
Nachbargemeinden: Zusammenarbeit bei gemeindeübergreifenden Rad- und Fußwegeverbindungen. Verkehrssicherheit endet nicht an der Gemeindegrenze, sondern braucht regionale Netze.
Land Niederösterreich: Abstimmung bei übergeordneten Straßen, fachliche Unterstützung, Förderungen und Mitwirkung bei regionalen Mobilitätsprojekten.
Fachplaner: Erstellung von Verkehrsmodellen, Fuß- und Radverkehrskonzepten, Maßnahmenkatalogen, Prioritätenreihungen und verkehrstechnischen Beurteilungen.
Bauträger und Betriebe: Mitwirkung durch Grundabtretungen, Mobilitätskonzepte, bessere Durchwegungen, Radabstellanlagen und Beiträge zur nachhaltigen Standortentwicklung.
Mobilitäts- und Verkehrssicherheitsinitiativen: Fachwissen, Bewusstseinsbildung, Vernetzung, Veranstaltungen und Austausch mit anderen Gemeinden und Institutionen.
Bevölkerung von Wiener Neudorf: Rückmeldungen aus dem Alltag, Teilnahme an Begehungen, Planungsausstellungen, Befragungen, Diskussionen und Beteiligungsformaten. Die Bevölkerung zeigt, wo Wege fehlen, Querungen unsicher sind oder das Sicherheitsgefühl verbessert werden muss.
Kinder, Volksschule, Horte und Kindergärten: Mitwirkung bei Schulwegworkshops, Erarbeitung von Problemstellen und Wunschwegen, Bewusstseinsbildung zu sicherem Verhalten im Straßenraum und praktische Übungen zu Radfahren, öffentlichem Verkehr, Fahrplanlesen und Wegen in weiterführende Schulen.
Nachbargemeinden: Zusammenarbeit bei gemeindeübergreifenden Rad- und Fußwegeverbindungen. Verkehrssicherheit endet nicht an der Gemeindegrenze, sondern braucht regionale Netze.
Land Niederösterreich: Abstimmung bei übergeordneten Straßen, fachliche Unterstützung, Förderungen und Mitwirkung bei regionalen Mobilitätsprojekten.
Fachplaner: Erstellung von Verkehrsmodellen, Fuß- und Radverkehrskonzepten, Maßnahmenkatalogen, Prioritätenreihungen und verkehrstechnischen Beurteilungen.
Bauträger und Betriebe: Mitwirkung durch Grundabtretungen, Mobilitätskonzepte, bessere Durchwegungen, Radabstellanlagen und Beiträge zur nachhaltigen Standortentwicklung.
Mobilitäts- und Verkehrssicherheitsinitiativen: Fachwissen, Bewusstseinsbildung, Vernetzung, Veranstaltungen und Austausch mit anderen Gemeinden und Institutionen.
Please describe the project activities you carried/are carrying out and the time period over which these were implemented.
Die Initiative wurde über mehrere Jahre aufgebaut und wird laufend weitergeführt. Grundlage bilden Generalverkehrskonzept, Fußverkehrskonzepte, Radverkehrsplanung, Verkehrsmodellierungen, Begehungen, Rückmeldungen aus der Bevölkerung und Beteiligungsformate. Ziel war es, Verkehrssicherheit nicht punktuell, sondern als durchgängiges Netz für aktive Mobilität zu schaffen.
Umgesetzt wurden unter anderem rund 12.000 Meter innerörtliche Radweglänge, eine neue Fußgängerzone, Begegnungszonen, sichere Querungen, barrierearme Durchwegungen sowie neue Verbindungen für Fußgänger und Radfahrende. Das Schulumfeld wurde neu gestaltet, öffentliche Räume wurden aufgewertet, Geschwindigkeiten reduziert und bisher fehlende oder unattraktive Verbindungen zu sicheren Alltagswegen weiterentwickelt. Teilweise wurden Flächen des ruhenden oder fließenden Kfz-Verkehrs neu verteilt, damit breitere, sicherere und attraktivere Geh- und Radwege entstehen konnten.
Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sämtliche Kinder der vierten Klassen der Volksschule nehmen an Workshops teil. Dabei werden sichere Schulwege, Radwege, Gefahrenstellen, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrplanlesen und Wege in weiterführende Schulen besprochen und praktisch geübt. Damit wird Verkehrssicherheit nicht nur gebaut, sondern gelernt.
Umgesetzt wurden unter anderem rund 12.000 Meter innerörtliche Radweglänge, eine neue Fußgängerzone, Begegnungszonen, sichere Querungen, barrierearme Durchwegungen sowie neue Verbindungen für Fußgänger und Radfahrende. Das Schulumfeld wurde neu gestaltet, öffentliche Räume wurden aufgewertet, Geschwindigkeiten reduziert und bisher fehlende oder unattraktive Verbindungen zu sicheren Alltagswegen weiterentwickelt. Teilweise wurden Flächen des ruhenden oder fließenden Kfz-Verkehrs neu verteilt, damit breitere, sicherere und attraktivere Geh- und Radwege entstehen konnten.
Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sämtliche Kinder der vierten Klassen der Volksschule nehmen an Workshops teil. Dabei werden sichere Schulwege, Radwege, Gefahrenstellen, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrplanlesen und Wege in weiterführende Schulen besprochen und praktisch geübt. Damit wird Verkehrssicherheit nicht nur gebaut, sondern gelernt.
In terms of implementation, what worked well and what challenges did you need to overcome?
Besonders gut funktioniert hat der Ansatz, Verkehrssicherheit gemeinsam mit der Bevölkerung zu entwickeln. Die Gemeinde hat nicht nur geplant und gebaut, sondern erklärt, zugehört, ausprobiert und nachgeschärft. Dadurch wurden Maßnahmen nicht als isolierte Eingriffe wahrgenommen, sondern als Teil eines gemeinsamen Sicherheitsziels.
Ein Erfolgsfaktor war das Denken in Netzen. Eine neue Querung, ein Gehweg oder ein Radweg bringt erst dann die volle Wirkung, wenn er wichtige Zielorte verbindet und von den Menschen selbstverständlich genutzt wird. Deshalb wurden Fuß- und Radverkehr, öffentlicher Verkehr, Schulwege, Betriebsgebiete, Aufenthaltsqualität und regionale Anschlüsse gemeinsam betrachtet.
Herausfordernd waren der knappe öffentliche Raum, bestehende Verkehrsgewohnheiten, Parkdruck, unterschiedliche Interessen und die Abstimmung mit übergeordneten Straßen, Grundstückseigentümern und Nachbargemeinden. Verkehrssicherheit bedeutet oft auch Neuverteilung von Fläche. Parkplätze können entfallen, Geschwindigkeiten können reduziert und Straßenräume können zugunsten sicherer Geh- und Radwege umgestaltet werden. Das ist fachlich notwendig, aber kommunikativ anspruchsvoll.
Bewährt hat sich ein Zugang über Beteiligung und Bewusstseinsbildung. Aus neurodidaktischer Sicht entsteht nachhaltige Veränderung nicht durch eine einmalige Maßnahme, sondern durch wiederholtes Erleben, Mitwirken und positive Erfahrungen. Genau dadurch wird die Mobilitätswende leichter verständlich und Verkehrssicherheit im Alltag akzeptiert.
Ein Erfolgsfaktor war das Denken in Netzen. Eine neue Querung, ein Gehweg oder ein Radweg bringt erst dann die volle Wirkung, wenn er wichtige Zielorte verbindet und von den Menschen selbstverständlich genutzt wird. Deshalb wurden Fuß- und Radverkehr, öffentlicher Verkehr, Schulwege, Betriebsgebiete, Aufenthaltsqualität und regionale Anschlüsse gemeinsam betrachtet.
Herausfordernd waren der knappe öffentliche Raum, bestehende Verkehrsgewohnheiten, Parkdruck, unterschiedliche Interessen und die Abstimmung mit übergeordneten Straßen, Grundstückseigentümern und Nachbargemeinden. Verkehrssicherheit bedeutet oft auch Neuverteilung von Fläche. Parkplätze können entfallen, Geschwindigkeiten können reduziert und Straßenräume können zugunsten sicherer Geh- und Radwege umgestaltet werden. Das ist fachlich notwendig, aber kommunikativ anspruchsvoll.
Bewährt hat sich ein Zugang über Beteiligung und Bewusstseinsbildung. Aus neurodidaktischer Sicht entsteht nachhaltige Veränderung nicht durch eine einmalige Maßnahme, sondern durch wiederholtes Erleben, Mitwirken und positive Erfahrungen. Genau dadurch wird die Mobilitätswende leichter verständlich und Verkehrssicherheit im Alltag akzeptiert.
Evaluation
Please summarise how you have evaluated the initiative’s impact (e.g. social media reach, survey, feedback forms, statistics).
Die Wirkung wurde auf mehreren Ebenen bewertet: durch fachliche Analysen, Verkehrsmodell, Begehungen, Fuß- und Radverkehrskonzepte, Rückmeldungen aus der Bevölkerung, Erfahrungen aus dem Schulumfeld, Nutzung der neuen Infrastruktur und eine Bürgerbefragung.
Die Befragung zeigt eine sehr positive Grundstimmung. Rund 86 Prozent bewerten die Lebensqualität in Wiener Neudorf als zufrieden oder sehr zufrieden und nehmen die Entwicklung der letzten Jahre positiv oder eher positiv wahr. Besonders relevant für die Initiative ist, dass die fußläufige Erreichbarkeit von Nahversorgern mit 8,08 von 10 Punkten sehr gut bewertet wird, die Qualität des Radwegenetzes mit 7,51 von 10 Punkten positiv ausfällt und öffentliche Fahrradabstellanlagen ebenfalls gut bewertet werden.
Gleichzeitig bestätigt die Befragung die eingeschlagene Richtung: Rund 81 Prozent halten die Förderung umweltfreundlicher Mobilität für wichtig, rund 90 Prozent wünschen mehr Begrünung und Entsiegelung und rund 91 Prozent sehen Klimaanpassung als wichtiges Thema. Die Wirkung wurde daher nicht nur technisch, sondern auch über Akzeptanz, Sicherheitsgefühl und Zustimmung der Bevölkerung bewertet. Ergänzend wurden Rückmeldungen aus Workshops, Planungsausstellungen, Gesprächen und Gemeindeinformationen herangezogen.
Die Befragung zeigt eine sehr positive Grundstimmung. Rund 86 Prozent bewerten die Lebensqualität in Wiener Neudorf als zufrieden oder sehr zufrieden und nehmen die Entwicklung der letzten Jahre positiv oder eher positiv wahr. Besonders relevant für die Initiative ist, dass die fußläufige Erreichbarkeit von Nahversorgern mit 8,08 von 10 Punkten sehr gut bewertet wird, die Qualität des Radwegenetzes mit 7,51 von 10 Punkten positiv ausfällt und öffentliche Fahrradabstellanlagen ebenfalls gut bewertet werden.
Gleichzeitig bestätigt die Befragung die eingeschlagene Richtung: Rund 81 Prozent halten die Förderung umweltfreundlicher Mobilität für wichtig, rund 90 Prozent wünschen mehr Begrünung und Entsiegelung und rund 91 Prozent sehen Klimaanpassung als wichtiges Thema. Die Wirkung wurde daher nicht nur technisch, sondern auch über Akzeptanz, Sicherheitsgefühl und Zustimmung der Bevölkerung bewertet. Ergänzend wurden Rückmeldungen aus Workshops, Planungsausstellungen, Gesprächen und Gemeindeinformationen herangezogen.
What has been the effect of the activities?
Die Initiative erreicht die gesamte Marktgemeinde Wiener Neudorf mit rund 9.500 Einwohnern sowie zusätzlich zahlreiche Pendler, Schüler, Besucher, Beschäftigte und rund 600 Betriebe. Durch sichere Radverbindungen zu Nachbargemeinden wirkt das Projekt auch regional.
Die Auswirkungen zeigen sich baulich, sozial und im Bewusstsein der Bevölkerung. Rund 12.000 Meter innerörtliche Radweglänge, eine neue Fußgängerzone, Begegnungszonen, sichere Durchwegungen, ein neu gestaltetes Schulumfeld und bessere Sichtbeziehungen schaffen objektiv sicherere Bedingungen. Gleichzeitig zeigen Bürgerbefragung und Rückmeldungen, dass die Maßnahmen positiv wahrgenommen werden. Lebensqualität, fußläufige Erreichbarkeit, Radwegenetz, Spiel- und Bewegungsräume sowie öffentliche Mobilitätsangebote werden gut bewertet. Besonders auffällig ist, dass Jugendliche bis 19 Jahre die Lebensqualität zu 100 Prozent positiv bewerten und die Entwicklung der Gemeinde zu über 90 Prozent positiv sehen.
Alle vierten Klassen der Volksschule werden in Mobilitätsworkshops erreicht. Sie lernen sichere Schulwege, Radfahren, öffentlichen Verkehr, Fahrplanlesen und Wege in weiterführende Schulen. Dadurch entsteht ein doppelter Effekt: Infrastruktur verbessert die objektive Sicherheit, Bewusstseinsbildung stärkt richtiges Verhalten, Selbstvertrauen und Sicherheitsgefühl.
Eine isolierte Unfallstatistik kann ergänzend nachgereicht werden. Die bisherigen Indikatoren zeigen jedoch klar mehr Akzeptanz, stärkere Nutzung aktiver Mobilität und wachsendes Vertrauen in sichere Alltagswege.
Die Auswirkungen zeigen sich baulich, sozial und im Bewusstsein der Bevölkerung. Rund 12.000 Meter innerörtliche Radweglänge, eine neue Fußgängerzone, Begegnungszonen, sichere Durchwegungen, ein neu gestaltetes Schulumfeld und bessere Sichtbeziehungen schaffen objektiv sicherere Bedingungen. Gleichzeitig zeigen Bürgerbefragung und Rückmeldungen, dass die Maßnahmen positiv wahrgenommen werden. Lebensqualität, fußläufige Erreichbarkeit, Radwegenetz, Spiel- und Bewegungsräume sowie öffentliche Mobilitätsangebote werden gut bewertet. Besonders auffällig ist, dass Jugendliche bis 19 Jahre die Lebensqualität zu 100 Prozent positiv bewerten und die Entwicklung der Gemeinde zu über 90 Prozent positiv sehen.
Alle vierten Klassen der Volksschule werden in Mobilitätsworkshops erreicht. Sie lernen sichere Schulwege, Radfahren, öffentlichen Verkehr, Fahrplanlesen und Wege in weiterführende Schulen. Dadurch entsteht ein doppelter Effekt: Infrastruktur verbessert die objektive Sicherheit, Bewusstseinsbildung stärkt richtiges Verhalten, Selbstvertrauen und Sicherheitsgefühl.
Eine isolierte Unfallstatistik kann ergänzend nachgereicht werden. Die bisherigen Indikatoren zeigen jedoch klar mehr Akzeptanz, stärkere Nutzung aktiver Mobilität und wachsendes Vertrauen in sichere Alltagswege.
Please briefly explain why your initiative is a good example of improving road safety.
Die Initiative ist ein gutes Beispiel, weil sie Verkehrssicherheit als Gesamtsystem versteht. Wiener Neudorf hat nicht nur einzelne Gefahrenstellen entschärft, sondern ein zusammenhängendes sicheres Netz für Fußgänger und Radfahrende aufgebaut. Rund 12.000 Meter innerörtliche Radweglänge, eine neue Fußgängerzone, Begegnungszonen, neue Durchwegungen und ein neu gestaltetes Schulumfeld zeigen, dass Sicherheit durch konsequente Netzplanung, Flächenumverteilung und attraktive Gestaltung entsteht.
Vorbildlich ist auch die Verbindung von gebauter Infrastruktur, Beteiligung und Bewusstseinsbildung. Verkehrssicherheit entsteht nicht nur durch bauliche Maßnahmen, sondern auch dadurch, dass Menschen verstehen, warum Veränderungen notwendig sind. Aus neurodidaktischer Sicht braucht nachhaltige Verhaltensänderung Wiederholung, Beteiligung, positive Erlebnisse und soziale Vorbilder. Deshalb arbeitet Wiener Neudorf laufend mit der Bevölkerung, mit Kindern, Schulen, Betrieben und Partnern.
So wächst das Verständnis dafür, warum Geschwindigkeiten reduziert, Parkplätze neu bewertet und Straßenräume zugunsten sicherer Geh- und Radwege verändert werden. Die Bürgerbefragung bestätigt, dass die Bevölkerung diesen Weg mitträgt. Das Projekt zeigt daher, dass Verkehrssicherheit besonders wirksam wird, wenn Menschen die Infrastruktur verstehen, gerne nutzen und sich darin sicher fühlen.
Andere Gemeinden können von Wiener Neudorf lernen, dass Verkehrssicherheit nicht mit einer einzelnen Großmaßnahme beginnen muss. Entscheidend ist ein wiederholbares Prinzip: Netze analysieren, Zielorte verstehen, Lücken schließen, gefährliche Situationen entschärfen, Bevölkerung einbinden und jede bauliche Veränderung als Chance für mehr Sicherheit nutzen.
Gut übertragbar sind die einzelnen Bausteine: ein zusammenhängendes innerörtliches Radwegenetz, sichere Durchwegungen, Fußgängerzonen, Begegnungszonen, Schulumfeldgestaltung, bessere Sichtbeziehungen, Planungsausstellungen, Bürgerbefragungen, Workshops und die Einbindung von Kindern. Besonders wirksam ist der Ansatz, alle Kinder der vierten Klassen zu erreichen und sie auf den nächsten Mobilitätsschritt vorzubereiten. Sie lernen nicht nur den Schulweg, sondern auch öffentliche Verkehrsmittel, Fahrpläne, Radwege und Wege in weiterführende Schulen kennen.
Damit wird Verkehrssicherheit nicht nur gebaut, sondern gelernt. Diese Kombination ist auch für andere Gemeinden gut umsetzbar. Manche Maßnahmen benötigen Investitionen, andere vor allem Haltung, Zeit und Zusammenarbeit. Gerade Bewusstseinsbildung kostet vergleichsweise wenig, kann aber sehr viel bewirken. Die zentrale Lehre lautet: Dauerhafte Verkehrssicherheit entsteht durch Infrastruktur, Beteiligung und wiederholte positive Alltagserfahrungen.
Vorbildlich ist auch die Verbindung von gebauter Infrastruktur, Beteiligung und Bewusstseinsbildung. Verkehrssicherheit entsteht nicht nur durch bauliche Maßnahmen, sondern auch dadurch, dass Menschen verstehen, warum Veränderungen notwendig sind. Aus neurodidaktischer Sicht braucht nachhaltige Verhaltensänderung Wiederholung, Beteiligung, positive Erlebnisse und soziale Vorbilder. Deshalb arbeitet Wiener Neudorf laufend mit der Bevölkerung, mit Kindern, Schulen, Betrieben und Partnern.
So wächst das Verständnis dafür, warum Geschwindigkeiten reduziert, Parkplätze neu bewertet und Straßenräume zugunsten sicherer Geh- und Radwege verändert werden. Die Bürgerbefragung bestätigt, dass die Bevölkerung diesen Weg mitträgt. Das Projekt zeigt daher, dass Verkehrssicherheit besonders wirksam wird, wenn Menschen die Infrastruktur verstehen, gerne nutzen und sich darin sicher fühlen.
Andere Gemeinden können von Wiener Neudorf lernen, dass Verkehrssicherheit nicht mit einer einzelnen Großmaßnahme beginnen muss. Entscheidend ist ein wiederholbares Prinzip: Netze analysieren, Zielorte verstehen, Lücken schließen, gefährliche Situationen entschärfen, Bevölkerung einbinden und jede bauliche Veränderung als Chance für mehr Sicherheit nutzen.
Gut übertragbar sind die einzelnen Bausteine: ein zusammenhängendes innerörtliches Radwegenetz, sichere Durchwegungen, Fußgängerzonen, Begegnungszonen, Schulumfeldgestaltung, bessere Sichtbeziehungen, Planungsausstellungen, Bürgerbefragungen, Workshops und die Einbindung von Kindern. Besonders wirksam ist der Ansatz, alle Kinder der vierten Klassen zu erreichen und sie auf den nächsten Mobilitätsschritt vorzubereiten. Sie lernen nicht nur den Schulweg, sondern auch öffentliche Verkehrsmittel, Fahrpläne, Radwege und Wege in weiterführende Schulen kennen.
Damit wird Verkehrssicherheit nicht nur gebaut, sondern gelernt. Diese Kombination ist auch für andere Gemeinden gut umsetzbar. Manche Maßnahmen benötigen Investitionen, andere vor allem Haltung, Zeit und Zusammenarbeit. Gerade Bewusstseinsbildung kostet vergleichsweise wenig, kann aber sehr viel bewirken. Die zentrale Lehre lautet: Dauerhafte Verkehrssicherheit entsteht durch Infrastruktur, Beteiligung und wiederholte positive Alltagserfahrungen.
How have you shared information about your project and its results?
Informationen wurden über Gemeindezeitung, Website, Social Media, Folder, Veranstaltungen, Planungsausstellungen, Workshops, Begehungen, politische Gremien und direkte Gespräche mit Bürgern geteilt. Besonders wichtig waren Formate, bei denen Menschen nicht nur informiert, sondern beteiligt wurden. Kinder arbeiteten in Schulworkshops mit Luftbildern, Bürger konnten Rückmeldungen zu Wegen und Planungen geben, und Fachveranstaltungen ermöglichten Austausch mit anderen Gemeinden und Institutionen. Die Ergebnisse sind zudem täglich im öffentlichen Raum sichtbar: durch sichere Wege, neue Radverbindungen, Grünflächen, Aufenthaltsräume, Begegnungszonen und eine stärkere Nutzung aktiver Mobilität. Die Initiative ist daher lokal gut sichtbar und durch Fachveranstaltungen auch überregional bekannt.