MOBILITY AND TRANSPORT
European Road Safety Charter
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Institut für Kraftfahrwesen Aachen RWTH Aachen University

What are you doing/aiming to do for road safety? 

 
Neben unserer regulären Forschungsarbeit werden wir uns in den nächsten 3 Jahren intensiv um die Initiierung neuer Forschungsprojekte für die Sicherheit ungeschützter Verkehrsteilnehmer bemühen. Eine wichtige Rolle bei der weiteren Steigerung des in vielen europäischen Staaten bereits erreichten Sicherheitsniveaus für Verkehrsteilnehmer wird die Nutzung der Informationen von Fahrzeugumfeldsensoren für die Auslösung aktiver Schutzsysteme wie Außenairbags spielen. Neben dem Fußgängerschutz wird auch der Schutz von Zweirad- und insbesondere von Fahrradfahrern in den Vordergrund rücken.
 
Eine wichtige Voraussetzung für die Durchführung derartiger Projekte, nicht nur durch das ika, ist die Verfügbarkeit entsprechender finanzieller Mittel. Das ika wird sich daher in Zusammenarbeit mit seinen Partnern intensiv dafür einsetzen, dass die Sicherheit ungeschützter Verkehrsteilnehmer in den Forschungsagenden der relevanten Organisationen und Verbände die erforderliche Berücksichtigung findet und verstärkt Eingang in Forschungsausschreibungen auf nationaler und europäischer Ebene hält. Eine wichtige Plattform wird dabei die European Automotive Research Partners Association (EARPA) und insbesondere deren Task Force "Safety" sein, die seit 2006 vom ika geleitet wird. (Die EARPA ist die Vereinigung der von produzierenden Unternehmen unabhängigen, europäischen Akteure im Bereich der automobilen Forschung und Entwicklung (www.earpa.org).)
 
Über die Ergebnisse erfolgreich abgeschlossener Projekte zur Verbesserung der Sicherheit ungeschützter Verkehrsteilnehmer wird das ika auf Tagungen wie auch auf selbst organisierten Veranstaltungen (Aachener Kolloquium mit ca. 1500 Tagungsteilnehmern incl. separatem Fußgängerschutz-Workshop, Aachener Karosserietage mit ca. 150 Teilnehmern, International Automotive Congress in China mit ca. 300 Teilnehmern) berichten, um die Resultate einem möglichst breiten Publikum bekanntzumachen und Wege zur optimalen Umsetzung in der Serie aufzuzeigen Über den Ersteinsatz in Fahrzeugen zum Beispiel des europäischen Marktes sollen entsprechende neuartige Schutzsysteme schließlich auch in Schwellen- und in Entwicklungsländern zum Einsatz kommen, wo sie voraussichtlich ihr größtes Potenzial zur Reduzierung der bei Straßenverkehrsunfällen getöteten Fußgänger und Zweiradfahrer entfalten können.
 
Auf Seiten des ika werden Ingenieure und studentische Hilfskräfte aus den Geschäftsbereichen Karosserie und Fahrerassistenz, Fahrwerk und Elektronik an den Projekten beteiligt sein und von den Werkstätten des ika unterstützt.
 

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